Teams stärker machen
Teams und Einzelpersonen haben etwas Wesentliches gemeinsam: Sie lernen, indem sie ihre Erfahrungen auswerten, indem sie über Erfolg und Misserfolg nachdenken. Der Unterschied zwischen Teams und Einzelpersonen besteht darin, dass Einzelpersonen immer und überall lernen können. Teams brauchen demgegenüber Raum und Zeit, um miteinander nachdenken zu können. Teamentwicklung ist immer ein Klärungs- und Erneuerungsprozess, in dem das Team über sich selber reflektiert und sich selbst optimiert.
Neben Inhalten und Zielen geht es bei Teams immer auch um Emotionen und um strukturelle Fragen. Emotionen entstehen zwangsläufig, wo Menschen kooperieren. Während wir die positiven Emotionen schätzen (Interesse und Freude), neigen wir dazu, um „negative“ Emotionen wie Angst, Aggression oder Frustration einen Bogen zu machen. Dabei sind es gerade diese Emotionen, die besonders in Druck- oder Stresssituationen entstehen. Wenn Teams diese Emotionen verdrängen, passiert zweierlei:
/ die positiven Emotionen gehen zurück und
/ die Gesamtperformance leidet.
Daher geben wir in Teamreviews die Möglichkeit, unter professioneller Anleitung reinen Tisch zu machen, damit das Team wieder „volle Kraft voraus“ in die Zukunft gehen kann.
Strukturelle Fragen kreisen stets um Kompetenzen, Schnittstellen, Hierarchiefragen oder Ähnliches. Wenn es hier Unklarheiten gibt, dann hat auch das Auswirkungen auf die Performance, das Konfliktpotenzial steigt. Das Lösen struktureller Themen hat auf Teams einen ungeheuer aktivierenden Effekt.
Wenn wir von C/O/N/E/C/T/A mit Teams arbeiten, dann legen wir großen Wert auf einen bunten Methodemix. Intellektuelle Fragestellungen, gemeinsames Erleben in Übungen oder Spielen (auch Outdoor), Feedbacksequenzen und gemeinsames Planen nächster Schritte stellen wir so zusammen, dass es für das konkrete Team passend ist. Wie bei all unseren Angeboten ist für uns eine genaue Bedarfsanalyse hier selbstverständlich.
Fallbeispiel:
Einführung einer teamorientierten Führungskultur
Durch einen Wechsel in der Geschäftsführung eines Informationsdienstleisters sollten zunächst die „Spielregeln“ im Führungskreis neu überdacht und die Gruppe neu „verschmolzen“ werden. Im Laufe zweier Workshops mit diesem Personenkreis erweiterte sich das Vorhaben auf die Umgestaltung der Führungskultur im gesamten Unternehmen. Teamorientierte Führung sollte ein zentrales Element der neuen Kultur sein. Dafür wurden unterschiedlichste Team-Coaching-Gruppen installiert und Großveranstaltungen als Integrationsmaßnahmen vorgenommen
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